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Projektreferenz Cross-Platform-Scheduling

Kunde BMW AG München
Branche Automobil-Hersteller
 
Ausgangssituation beim Kunden

Der Kunde verfügt über ein großes gut organisiertes Zentral-Rechenzentrum (IBM Mainframe) mit einem effizienten Batch-Scheduling unter TIVOLI/OPC. Außerdem sind zahlreiche weltweit verstreute Lokationen mit UNIX-Rechnern und (vorzugsweise) SAP-Anwendungen vorhanden.
1998 stand die Einführung einer neuen großen SAP-Anwendung (Umsatzkostenverrechnung für den Konzern) mit zahlreichen Schnittstellen zu Legacy-Anwendungen an.
Bereits in der Integrationstest-Phase zeigte sich, dass die daraus resultierenden komplexen Abläufe nur durch eine plattformübergreifende Batch-Steuerung im Sinne eines "focal point of control" mit der geforderten Qualität und Verfügbarkeit gesteuert werden konnten.
Dies führte 1998 zur Konzeption, Implementierung und Einführung eines Cross-Platform-Scheduling unter maßgeblicher Beteiligung SPECTRUM's.
   
Warum hat sich der Kunde für SPECTRUM entschieden?

Die Entscheidung für eine Zusammenarbeit mit SPECTRUM wurde getroffen, weil SPECTRUM seit 1994 mit der Wartung, Implementierung und Einsatzunterstützung des Mainframe-Scheduling OPC beauftragt war und somit im Bereich Batch-Automation über Jahre hinweg Kompetenz und Zuverlässigkeit bewiesen hatte.
Zudem konnte SPECTRUM bereits in der Analysephase einen überzeugenden Konzept-Ansatz vorstellen.
   
Leistungen von SPECTRUM

Im Rahmen dieses Projektes erbrachten Mitarbeiter von SPECTRUM folgende Leistungen:
  • Evaluierung der verfügbaren Tools und Erstellen der Beschaffungsvorlage
  • Ausarbeitung des technischen Realisierungskonzeptes
  • Installation, Implementierung und Test der Fremdsoftware (nicht-SAP-Anteile) und Anbindung an den Scheduler
  • Standardisierung und Optimierung unter dem Aspekt der Betriebssicherheit
  • Erstellung von Integrationswerkzeugen
  • Mithilfe bei der Erstellung der Batch-Anwendungen
  • Schulung und Einführungsunterstützung
  • Second-Level-Support seit der Inbetriebnahme.

Derzeit wird gerade eine Phase II durchgeführt, in der das bisherige Verfahren durch verbesserte neue Technologien ersetzt wird. Auch hier ist SPECTRUM maßgeblich beteiligt.
   
Projektlaufzeit Phase I: April 1998 bis Dezember 1998
Phase II: seit Beginn 2003
   
Nutzen für den Kunden

Derzeit sind in Produktion fünf große SAP-Cluster (europaweit) sowie mehrere UNIX-Prozesse an die Steuerung angeschlossen. Eine Reihe weiterer SAP-Cluster steht vor dem Anschluss.
Die Einbindung der Batches in das automatisierte und überwachte Umfeld des Mainframe-Batches hat sowohl Anzahl wie auch Auswirkung von Störfällen auf den dezentralen Systemen dramatisch reduziert.
Die Überwachung der heterogenen Abläufe erfolgt durch das gleiche Personal wie das der mainframe-basierten Batches; trotz des erhöhten Batch-Aufkommens musste kein zusätzliches UNIX- oder SAP-Operating eingeführt werden.
Durch die plattformübergreifende prozessorientierte Sicht auf die Abläufe werden sowohl die Impact-Analyse von Störungsfällen wie auch die Abschätzung der Auswirkungen von Modifikationen ungemein erleichtert.
   
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