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Projektreferenz PORTA

Kunde ADAC - Allgemeiner Deutscher Automobilclub
Branche Automobilclub
kommerzielle Tochterfirmen, u.a. Versicherungen
Größe Mitglieder:   14,7 Millionen (Stand: 2003)
Mitarbeiter:  6700 (Stand: 2003)
Einnahmen: 1,2 Mrd. EUR in 2001 (484 Mio.über Mitgliedsbeitr., rund 730 Mio.EURüber Versicherungsbeiträge)
   
Ausgangssituation beim Kunden

Typische ADAC-Aufträge an Straßendienstpartner sind Bergen, Schleppen, Transportieren, Reparieren von Fahrzeugen, Bereitstellen von Mietwägen u.s.w.
Im Rahmen der Auftragserteilung werden die Daten in technisch unterschiedlichen Systemen zur Auftragsorganisation erfasst und fernmündlich oder per Fax an die Auftragnehmer weiter geleitet. Diese erfassen die Aufträge erneut in ihren Systemen, erbringen die Dienstleistung, stellen vor Ort u.U. eine andersartige Situation fest, die eine Auftragsänderung mündet und rechnen den Auftrag schließlich auf einer Papierrechnung ab. Die eingehende Papierrechnung wird beim ADAC geprüft, erneut erfasst und abgerechnet.
Dieser Ablauf war geprägt durch Mehrfacherfassung von Daten in technisch nicht miteinander kommunizierenden Systemen mit allen daraus resultierenden Problemen wie unterschiedliche Informationsstände, daraus resultierende Fehler mit anschließenden Bereinigungsaktionen, langsame Abläufe, hoher Arbeitsanfall.
Bereits seit Anfang der 90er Jahre hat sich der ADAC mit dem Aufbau eines DFÜ-Netzes beschäftigt, um diesen Ablauf zu automatisieren.
   
Warum hat sich der Kunde für SPECTRUM entschieden?

SPECTRUM hat beim ADAC seit Ende der 80er Jahre die vorhandenen Schadensysteme für Rechtsschutz, Mitgliedschaft und Schutzbrief durch zwei neue Schadensysteme abgelöst: Zunächst ein Sparten-spezifisches Schadensystem für den Rechtsschutz, danach ein Sparten-übergreifendes und Mandanten-fähiges System für Mitgliedschaft, Schutzbrief, Auslandskrankenschutz, Unfall,....

SPECTRUM galt als zuverlässiger und erprobter Partner für fachlich-organisatorisch herausfordernde Projekte mit Sinn für das technologisch sinnvoll Machbare. Nachdem das Projekt bislang durch langwierige Diskussionen zwischen den durch einen neuen Workflow betroffenen Firmen (im und außerhalb des ADAC) und technischen Machbarkeitsstudien und -vergleichen aufgehalten wurde, sollten nun rasch Entscheidungen vorbereitet, getroffen und umgesetzt werden.
   
Leistungen von SPECTRUM
  • Projektmanagement und Projektleitung
  • technische Architektur
  • Beratung bei den fachlichen Abläufen
  • Realisierung
  • Test
  • Implementierung im Haus und bei den Partnern
  • Schulung
  • Second level support
  • Betriebsunterstützung

Projektbeschreibung

Das Projekt wurde wegen des auf ihm lastenden Zeit- und Erwartungsdrucks in mehreren Releases vorangetrieben. Die Releases enthielten funktionale Erweiterungen (z.B. Deckungsabfrage und Selbstbeauftragung der Partner) oder die Aufschaltung neuer Auftragsarten und Partner (z.B. Mietwagenfirmen).
Das Projekt wurde auf drei Plattformen entwickelt. Die Kommunikation wurde mit MQSeries realisiert.
IBM-Host (OS/390, PL1, ADABAS, CICS)
NT-Workstations bei den Partnern (Access, VB, C++)
Internet-Auftragsbörse (HTML)
   
Projektlaufzeit 1.6.1996 - 1.7.2000 (insgesamt 5 große Releases jeweils in ca. 3/4 - Jahresabstand)
Projektvolumen ca. 1,5 Mio. EUR Entwicklungskosten
   
Nutzen für den Kunden

Der RoI hat sich bereits während der Projektlaufzeit eingestellt, was unter anderem eine Folge der Release-Bildung war.
Die ursprünglichen Projektziele wurden erreicht, wenn auch bedingt durch die insgesamt lange Laufzeit sich auch immer wieder geschäftspolitischeÄnderungen ergaben, die in den Rahmen der Projektziele umgesetzt werden mussten.
Eine hohe Automatisierung des Gesamtverfahrens Auftragserteilung - Auftragsannahme - Auftragsdurchführung - Rechnungsstellung - Abrechnung - Zahlung - Avisierung konnte erreicht werden. Insgesamt konnten 2002 ca. 500.000 Fälle mit gut 100 Partnerfirmen abgewickelt werden. Im Normalfall ist seitens des ADAC nach der Auftragserteilung keine manuelle Bearbeitung des Falles mehr nötig, alles wird maschinellüberprüft und weiter geleitet. Selbstverständlich sind parametrisierte Kontrollsysteme für komplexe Fälle, gegen Irrtum oder Betrug vorgesehen, ebenso Zufallsgeneratoren, die einzelne Fälle zur manuellen Nachbearbeitung und Kontrolle aussteuern.
Zusätzlich wurden Funktionen geschaffen, dieüber das b2b-Netz hinausgehen, z.B. Eine Auftragsbörse im Internet, an der ADAC-Partner ihre Transportaufträge für Kfz untereinander anbieten und austauschen können zur Optimierung ihrer Auslastung.
Die unterschiedlichen Auftragsdispositionssysteme sind (zwingend) geblieben, die Datenbestände wurden synchronisiert bzw. wurden gegenseitig transparent. Die Weiterleitung und Synchronisierung mit dem Schadensystem wurde hausintern und über den "Umweg" Partner realisiert.
   
Aktuelles
 
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aktuelle Traineeprogramme
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